Partynacht im Hofgut Elchenreute
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Den Fanclubs vom Original Gamsbart Trio und von Susan Schubert war´s wohl gerade recht, denn so konnten sie ihre Stars hautnah und intensiv erleben. Den Auftakt in die Partynacht bereitete das Original Gamsbart Trio. Die Band um Manfred Saule und Leo Hämmerle beeindruckte nicht nur durch die perfekten Stimmungsmedleys, sondern hinterlies auch einen nachhaltigen Eindruck durch ein schier unerschöpfliches Repertoire an Trinksprüchen. Verfolgte man die vielen Trinkrunden an alkoholischen Getränken, die den Musikern spendiert wurden, war klar, weshalb die Band auch auf diesem Gebiet Spitzenklasse war. Das Gamsbart Trio wagte auch schon einmal eine Prognose für den diesjährigen Oktoberfesthit, für den das vorgestellte „Halts Maul, sei still, I geh hoim, wann I will“ sicher sehr gute Chancen hat. Die stärkste Präsenz und damit Hauptattraktion des Abends war die Sängerin Susan Schubert, die schon drei Mal am Grand Prix d´Eurovision teilgenommen hat. Susan Schubert ist eine Sängerin, die den direkten Kontakt zum Publikum schätzt. Sie ist feinfühlig genug, herauszuspüren, ob es dem Publikum mehr nach Balladen oder Stimmungsmedleys ist. Beides hat sie im Programm und so gibt es nicht nur ein Conny Francis Potpourri, sondern Schubert überzeugt auch mit Bette Midlers „The Rose“ in deutscher Übersetzung. Schubert begeisterte nicht nur ihren Fanclub, wegen ihr war auch Hildegard Kijek vom RTI Radio angereist. Kijek ist Mitarbeiterin von Radio Transsylvania International und hat ihre Wurzeln genauso in Siebenbürgen wie die Künstlerin. Gegenüber der SZ erklärte Schubert, dass ihr die Größe einer Veranstaltung nicht so wichtig sei, sondern dass sie die Nähe zum Publikum schätze – vor allem, wenn es gelingt, dass die Botschaft ihrer Texte beim Publikum ankommt.
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